Dienstag, 24. Februar 2015

TANZE! **

Tanze!
Tanze deinen Schmerz.
Tanze deine Freude.
Tanze deine Wut.
Tanze deine Liebe. „heart“-Emoticon
zwei liebende
im tanz vereint
sind gesang
sind melodie
sind ausdruck voller poesie
sind das feuer
in dem du brennst
in der hingabe
in der reinheit der schmerzlichen erfahrung
in der schönheit der ewigen vergänglichkeit
im verlangen
in ihrer erfüllung
in ihrer berührtheit.
himmel & erde
mond & sonne
vereint
befreit
tief verwurzelt.
Alexandra Astrid Mirjam *** 24. Februar 2015



GOTT, ICH WILL BERÜHRBAR SEIN!!!
Und nichts wird bleiben, wie es war .....


Dienstag, 17. Februar 2015

VON DER LIEBE **





* VON DER LIEBE *

Da sagte Almitra: Sprich uns von der Liebe.
Und er hob den Kopf und sah auf die Menschen, und es kam eine Stille über sie und mit lauter Stimme sagte er:

Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr, sind ihre Wege auch schwer und steil.
Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin,
Auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann.

Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie,
auch wenn ihre Stimme deine Träume zerschmettern kann
wie der Nordwind den Garten verwüstetet.
Denn so, wie die Liebe dich krönt, kreuzigt sie dich.
So wie sie dich wachsen lässt, beschneidet sie dich.
So wie sie emporsteigt zu deinen Höhen
und die zartesten Zweige liebkost, die in der Sonne zittern,
steigt sie hinab zu deinen Wurzeln
und erschüttert sie in Ihrer Erdgebundenheit.

Wie Korngarben sammelt sie dich um sich.
Sie drischt dich, um dich nackt zu machen.
Sie siebt dich, um dich von deiner Spreu zu befreien.
Sie mahlt dich, bis du weiß bist.
Sie knetet dich, bis du geschmeidig bist;
Und dann weiht sie dich ihrem heiligem Feuer,
damit du heiliges Brot wirst für Gottes heiliges Mahl.

All dies wird die Liebe mit dir machen,
damit du die Geheimnisse deines Herzens kennen lernst
und in diesem Wissen ein Teil vom Herzen des Lebens wirst.

Aber wenn du in deiner Angst nur die Ruhe und die Lust der Liebe suchst,
dann ist es besser für dich, deine Nacktheit zu bedecken
und vom Dreschboden der Liebe zu gehen.
In die Welt ohne Jahreszeiten,
wo du lachen wirst, aber nicht dein ganzes Lachen,
und weinen, aber nicht all deine Tränen.

Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst.
Liebe besitzt nicht, noch lässt sie sich besitzen;
Denn die Liebe genügt der Liebe.

Und glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken,
denn die Liebe, wenn sie dich für würdig hält, lenkt deinen Lauf.
Liebe hat keinen anderen Wunsch, als sich zu erfüllen.

Aber wenn du liebst und Wünsche haben mußt, sollst du dir dies wünschen:
Zu schmelzen und wie ein plätschernder Bach zu sein,
der seine Melodie der Nacht singt.
Den Schmerz allzu vieler Zärtlichkeit zu kennen.
Vom eigenen Verstehen der Liebe verwundet zu sein;
Und willig und freudig zu bluten.

Bei der Morgenröte
mit beflügeltem Herzen zu erwachen
und für einen weiteren Tag des Liebens dankzusagen;
Zur Mittagszeit zu ruhen
und über die Verzückung der Liebe nachzusinnen;
Am Abend mit Dankbarkeit heimzukehren;
Und dann einzuschlafen
mit einem Gebet für den Geliebten im Herzen
und einem Lobgesang auf den Lippen

KHALIL GIBRAN

Bild: Marc Chagall ** Die Liebenden von Vence 

Samstag, 7. Februar 2015


Die Sonne strahlt mich gerade im Moment von der Seite her in einer unendlichen Kraft & Fülle an und ebenso empfinde ich im Moment die Zeitqualität.
So möchte ich sehr gerne ein wenig meiner Geschichte mit Euch teilen:
Schon mit Beginn der Rauhnächte und danach erhielt ich immer wieder die Impulse zu einem Rückzug, zu einer erneuten Innenschau und zu einem Eintauchen in die Stille, auf den UrGrund meiner Seele. .... 
Und es fiel mir unglaublich schwer ... : nach drei Jahren intensivsten Facebook-Seins, Lebens und ErLebens, des Austauschens, des Botschaften Aussendens, des Miteinander Kommunizierens, des Mich-Selbst-Findens und Experimentierens wurde es zu einem Teil in meinem Leben, der mehr und mehr Raum einnahm, mir das Gefühl vermittelte, daß ich trotz eines Lebens außerhalb der Stadt dennoch immer im Kontakt mit anderen Menschen bin...

In diesem ganz besonderen Jupiter-Jahr 2015 stehen nun so manche Neuerungen und Veränderungen auf meinem Lebensplan und das ruft in mir ein Prickeln, Knistern, ein Pulsieren und Knacken hervor. JUHU! Ein bißchen mehr Abenteuer!! JUHU!!! Raus aus der "virtuellen WunderWelt", rein ins wahre und fühlbare, reelle Leben ..........
Noch ein bisserl “schnuppernd die Nase in den Wind halten” und aus dem “geschützten, wohl behüteten Raum hinausspähend” ... denn noch sind meine beiden Töchter (12 und 14 Jahre) in meinem Leben, die ich nur allzu gerne in ihrem täglichen Sein und Erleben mit all meiner Hingabe begleite. 

Seit gut einer Woche bin ich mit drei weiteren liebevollen Schwestern "Regionalkoordinatorin für Deutschland" bei "Gather the Women", einer weltweiten Schwesternschaft, die mir tiefe Verbundenheit der Frauen weit über alle Landesgrenzen hinaus schenkt und mich sehr berührt.
Weitere Infos findet Ihr hier
http://www.in-guten-haenden.com/05Schule/GatherTheWomen.htm

Zudem wendet sich mein Mann -voraussichtlich ab April-  für die kommenden zwei bis drei Jahre beruflich neuen Aufgaben und Herausforderungen in Mexiko zu -ca. 13 Stunden FlugZeit. So bleiben mir das Hüten der Kinder, der drei Haustiere (2 Hunde, 1 Katze), des Hauses und des riesigen Grundstücks (7.500 m²) hier in Deutschland, auf dem noch so manches möglich sein wird ....

Seit zwei Wochen nun ist mein Mann extremst aktiv in den Vorbereitungen, schläft nur noch wenige Stunden... 
Das fühlt sich für mich gerade sehr nach “GegenHalten und AusHalten” an – und so schlafen meine Töchter und ich in jeder ruhigen und freien Minute. Ein kleiner Vorgeschmack auf die Herausforderungen in den kommenden Monaten des Übergangs.
Damit fällt es mir zudem wesentlich leichter, ganz in meine Innenwelt einzutauchen ...
Die Fülle, die ich dort vorfinde, ist wahrlich unglaublich: 
Gedichte & neue Geschichten, die aufs Papier wollen, Bilder, die gemalt werden wollen, Kleider für Göttinnen, die entworfen und kreiert werden wollen, duftende Essenzen, die gewonnen werden wollen und noch so viel mehr. WOW!!

Ich freu mich so unendlich auf das, was nun kommen mag und wird. Ich freu mich so sehr darauf, immer wieder gemeinsam mit anderen zu erschaffen, zu kreieren, auszuprobieren und zu erleben und genauso immer wieder ganz in meine Mitte einzutauchen, die nichts braucht außer Stille, Ruhe und Weite – eine KonZentration auf das Wesentliche, auf das, was als Nächstes in die Welt kommen will - im Außen sichtbar werden will. 
Meine Idee ist es, den gesamten Februar noch für dieses Eintauchen zu nutzen, die Zeit zu nutzen, um neue Geschichten zu schreiben ...

Die nächsten Workshops in der TanzWerkstatt Ingolstadt finden 
am Samstag, 14. März mit dem Thema "Mit Worten Tanzen & Den FarbKlängen Lauschen" und 
am Samstag, 25. April mit dem Thema "WunderWelt der Bäume - eine tiefe Verbundenheit" statt.
Im Mai geht es dann nach draußen in die Natur - voraussichtlich werde ich mit einer wundervollen TanzFreundin zusammen mit Euch in die "Welt der Vier Elemente & Naturwesen" eintauchen.

In Liebe & Verbundenheit wünsche ich Euch ein sonniges & inspirierendes Wochenende, 
Eure Alexandra Astrid **

Montag, 2. Februar 2015

Die keltischen drei Bethen **


In einem FrauenKreis zu sein ist wie von einer lange verloren geglaubten Geliebten endlich wieder sanft in ihren Armen empfangen zu werden ... Ein tiefes Heimkommen - mit nichts vergleichbar! DANKE! „heart“-Emoticon

Meine liebe Großmutter mütterlicherseits, die mich als drei-tägiges Baby in ihre Familie aufnahm (da meine Mama in München zu studieren begann) und die mich bis zu meinem 12. Lebensjahr intensiv begleitete, hieß
Anna-Margaretha (* 13.8.1918 + 15.8.2007), 
ihre zweite Tochter, meine liebe Tante hieß
Barbara Karin (* 5.4.1949 + 6.7.2008) 
und der Name meiner lieben Schwester war
Katarina Miriam (* 27.7.1986 + 3.8.1998).

So fühle ich mich auf eine besondere und tiefe Weise mit dem Thema "Keltisch-alpenländische Mutter- und Schicksalsgöttinnen" verbunden. Hier immer wieder einzutauchen, zu forschen und zu entdecken, ist ebenso ein Eintauchen in meine Wurzeln, die mich auf meinem Weg im Hier und Jetzt halten, tragen und nähren .

DANKE an drei ganz besondere Frauen und ihr Hier-Sein, an die Zeit, die wir miteinander verbringen durften und die großen Geschenke, die sie auf die Erde und in mein Leben gebracht haben wie auch ihr würdevolles Vorangehen! In meinem Herzen seid Ihr immer lebendig. Namasté!

In Liebe, Eure Sandra **


Ebenso großen Dank für diesen Beitrag an www.artedea.net

Bethen - Keltisch-alpenländische Mutter- und Schicksalsgöttinnen






Die Heiligen drei Madln 

Wilbeth, Ambeth und Borbeth bilden als Bethen die göttliche Triade als Erd-, Mond- und Sonnenmutter. Sie sind Schicksalsgöttinnen und im christlichen Sinn Nothelferinnen.
Die drei Bethen werden meist als gütigen Frauen beschrieben, die durch die Lande ziehen, weisen Rat erteilen, Gaben schenken und mit denen man auch über das Schicksal reden oder verhandeln kann. Die Menschen glaubten an die Kraft der Bethen und wandten sich an sie bei Angelegenheit in Sachen Fruchtbarkeit bei Mensch, Tier und Feldern, für den Schutz der Arbeit bei allen Erntezyklen, bei Geburten, Krankheiten und Tod.
Damit reihen sie sich in die Triaden der großen Schicksalsgöttinnen wie die griechischen Moiren, die germanischen Nornen, der römischen Parzen. In der slawischen Mythologie gibt es die Zorya. Auch anderen südosteuropäischen Völkern sind Schicksalsgöttinnen bekannt. Sie heißen dort albanisch Fati, rumänisch Ursitori, serbokroatisch Sudice, slowenisch Rojenice und tschechisch Sudicky. Die Bethen sind auch unter „die saligen Frauen" als Kinder- oder Schicksalsfrauen bekannt. Das Wort „salig" ist das alte keltische Wort für Heil und Heilig (Heil bringend)

Alte Göttinnen und christliche Heilige

Der Glaube und der Kult rund um die drei Bethen hielt sich im Volk sehr lange. Allerdings unterlagen die Namen der einzelnen Göttinnen immer wieder verschiedenen Änderungen, ihre grundsätzliche Kraft und ihre Wirkungsweise blieben allerdings weitgehend gleich. Kannte man die drei Göttinnen als keltische Ambeth, Wilbeth und Borbeth, so erschienen sie unter dem Einfluss des Christentums und des römischen Reichs und dessen Wertbegriffen göttlicher Verehrung als die Heilige Fides, die Heilige Spes und die Heilige Caritas.
Wörtlich also Glaube, Hoffnung und Liebe. Die drei Heiligen sollen zusammen mit ihrer Mutter Sophia im 2. Jahrhundert n.u.Z. in Rom enthauptet worden sein, weil sie sich standhaft weigerten, ihren Glauben zu verleugnen. Vielleicht machte sie das den Frauen so lieb, die auch ihren Glauben an die Dreifaltige nicht verleugnen wollten.
In den keltisch geprägten Ostalpen war die römisch-katholische Maria anfänglich keine passende Lösung, um den mütterlich-weiblichen Aspekt der Großen Göttin zu ersetzen. Hier mussten die alten Bethen herhalten, die im Laufe des Mittelalters zu den „Drei Heiligen Madln" modifiziert und von diversen Heroen, vulgo Nothelfern begleitet wurden. Wobei auch der Bethen-Kult von der christlichen Kirche zur Zeit der Kreuzzüge nur sehr geringfügig verändert in die Verehrung der drei Heiligen Margarethe, Barbara, Katharina übernommen wurde.

Kultplätze und Wallfahrtsziele

Wie so oft unterschieden sich Heilige von ihren „heidnischen" VorgängerInnen oft nur durch vorgeblich „christliche" Vornamen. Gleichzeitig wurden die heiligen Orte der KeltInnen, die in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft an Steinen, Bergen, Quellen, Bäumen, Kreuzungen u.a. lagen, okkupiert. Die ehemals „heidnischen" Kultplätze wurden Wallfahrtsziele, die durch einen (oft sehr oberflächlichen) Wechsel von Göttinnen zu SchutzpatronInnen bei zuerst annähernd gleichbleibender mythologischer Funktion „christianisiert" wurden.
Da der Glaube an die Kraft der Göttinnen nicht einfach abzuschaffen war, hatte man ihnen ein christliches Gewand angezogen und ein Martyrium für den Christengott nachgesagt. Auf diesem Wege konnte sich allerdings die Verehrung der Muttergottheit über Jahrtausende halten. Förderlich dabei war sicher die dreifaltige Gestalt. Denn eine Dreifaltige war besser zu verstecken als eine einzige Göttin. Wer von der Verehrung der Dreifaltigkeit sprach, wer zu den weiblichen Heiligen betete, war unverdächtig, beging keine Ketzerei.

Das Martyrium von Barbara, Katharina und Margarethe

Wer eine ordentliche Heilige sein will, muss dafür aber natürlich auch ordentlich leiden:Barbara wurde von ihrem eifersüchtigen Vater in einem Turm eingeschlossen und als sie ihm gestand, dass sie dem christlichen Glauben anhing, wurde sie sogar von ihm getötet.
Auch Margarethe wurde von ihrem Vater abgöttisch geliebt, auch seine Liebe schlug in Hass um, als er erfuhr, dass sie von ihrer Amme zum christlichen Glauben geführt worden war. Er ließ sie in den Kerker werfen, wo der Teufel sie in Gestalt eines Drachen erschreckte, verschlang und allerdings unversehrt wieder ausschied ...
Katharina wurde zusammen mit ihrer Mutter Christin und weigerte sich, den römischen Göttern zu opfern. Dafür sollte sie aufs Rad geflochten werden. Aber Engel entführten sie zum Sinai. Historisch belegbare Quellen, dass diese drei Heiligen jemals gelebt haben, gibt es nicht. Gelangten die christlichen Heiligen Barbara, Margarethe und Katharina zu ihrem heiligen Ruhm, zu ihrer göttlichen Kraft, indem sie grausam gestorben und/oder gefoltert worden sind, so sind die keltischen Bethen wesentlich lebensbejahender.
Ambeth, die zu Margarethe wurde, ist die Leben gebärende Mutter, sie ist licht und gut. Als Symbol für das Ewige Leben, für den Kreislauf „Geburt-Tod-Wiedergeburt" ist sie oft mit einer Schlange der Urmutter dargestellt. 
Wilbeth, Katharina teilt das Schicksal zu und symbolisiert den Lebenslauf. Wil-Beth hat als erste Silbe "Wil" und entspricht dem englischen "Wheel", das Rad bedeutet. Wil-Beth heißt demnach "Rad-Bethe", im Sinne von Schicksals-Bestimmerin oder Lebensrad. Auf ihrem Spinnrad spinnt sie den Lebensfaden.
Borbeth wurde zu Barbara. Sie hat den typischen Leben-Tod Aspekt. Zum einen schneidet sie den Lebensfaden ab. Die Silbe „Bar" bedeutet einerseits gebären, geborgen (englisch: born), andererseits auch Bahre, Totenbahre. BAR hat auch als Rune genau diese Bedeutung. Borbeth verkörpert die Mutter Erde, die ihren dunklen, bergenden Schoß auftut, um Menschen zu gebären und wieder in sich aufzunehmen. Ihr Symbol ist der Turm oder Bergfried, der zur Bewachung dient und damit Geborgenheit und Sicherheit garantiert. Sie stellt auch den dunklen, schwarzen Aspekt der Göttin dar, der vor allem im Winter seinen Platz hat.


siehe auch dieses Video von Mystica.TV




Freitag, 30. Januar 2015

Die Dreizehnte **

DIE DREIZEHNTE ** | Alexandra Astrid Mirjam * im Januar 2015

Komm, Schwester, komm!
Siehst du mich? Fühlst du mich?

Komm, ich nehm dich an der Hand.
Wir gehen zusammen in den dunklen Wald.
Hörst du das Rauschen, das Rascheln und das Raunen?
Fühlst du ihre Blicke, ihr Erstaunen?
So lang schon haben sie auf uns gewartet ...


Ihre Rufe endlos
Im Widerhall des Ew'gen Garten.
Wo warst du nur?
Wo hast du dich versteckt?
Du, die Hüterin aller Weisheit, aller Schwellen.
Du, die Wandlerin zwischen den Gezeiten.
Komm zurück!

Gelitten hast du lang genug.
Kriege ausgelöst, Schmerz erfahren.
Hinabgestiegen in die Finsternisse deiner eigenen Seele,
Wo kein Licht den Tag erhellte
Wurdest gekreuzigt, gesteinigt, verbrannt, gefoltert und geschlagen.
Verbannt aus allen guten Erinnerungen
Am Leben erhalten als drohende Gefahr.
Als Hexe, sündhaftes Wesen, grausame Verführerin.
Menschenverschlingendes Ungeheuer.
Eine Ausgeschlossene.

Nun ist's genug.
Es ist Zeit für deine Rückkehr.

Du, die Gebärerin allen Lebens.
Verkörperst Werden, Sein, Vergehen.
Bist Spinnerin, Weberin der Lebenslinien.
Bist Träumerin, kraftvolle Schöpferin.
Lustvolle Verkörperung
Jeder sinnlichen Erfahrung.
Eine Tochter der Mondin.
Hüterin des Waldes.
Königin deiner Welten.

Hörst du das Flüstern, Rascheln, Raunen?
Komm Schwester, komm zurück!
Erhebe Dich!
Hab keine Angst. Ich nehm dich an der Hand.
Wir gehen zusammen.
Dem Licht der Sonne entgegen.
Du bist willkommen !!! Ich liebe dich !!

Vor langer Zeit schon gabst du dein Versprechen ...

Du bist eins mit all deinen Schwestern.
Vervollkommnest den Kreis des Lebens.

Erinn're dich! Erinn're dich! ...


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Donnerstag, 29. Januar 2015

Folge dem Pfad der Quelle. ** 7. Februar 2015

Ich würde Jahrtausende lang die Sterne durchwandern, in alle Formen mich kleiden, in alle Sprachen des Lebens, um dir einmal wieder zu begegnen.
Johann Christian Friedrich Hölderlin

Seit Sonntag sind meine jüngere Tochter und ich krank - so bin ich sehr in mich zurückgezogen.

Ich empfinde tiefste Dankbarkeit für diesen ZeitenWandel, in dem wir uns alle gerade befinden. Es gibt wahrlich immer wieder so sehr berührende Momente in meinem Leben, die ich als große Geschenke einer liebenden Seele betrachte. 
Momente, in denen meine Träume, Sehnsüchte und Wünsche sich erfüllt haben, weil sie genau in diesem Augenblick zutiefst gelebt und wahr sind, weil ich es fühlen kann, weil es mich glücklich macht. Und weil ich mich so sehr geliebt und gesehen fühle, so gut aufgehoben und eingebunden in die Welt, wie noch nie zuvor in meinem Leben. Geborgen zwischen Himmel & Erde und immer wieder sanft geküßt, zärtlich umfangen, gehalten und getragen ...
Mein Herz öffnet sich und weitet sich - immer mehr. 
Es ist einfach nur wunderschön ...

Der Verstand tut sich manchmal ein wenig schwerer. Er war eine lange Zeit anderes gewohnt, immer wieder eingeschränkt und eingesperrt in Denkmustern und selbst gewählten Strukturen. Eine lange Zeit getrennt von der Sinnlichkeit des lustvollen Körpers. Getrennt von der WILDHEIT der eigenen unkontrollierbaren Natur ... der Phantasie, der Träume & Visionen, der Intuition, der kindlichen Abenteurer- und EntdeckerLust ,..
Die Seele bleibt von manchen Einwänden des Verstandes in sich lächelnd recht unbeeindruckt. 
Sie sucht sich ihren GANZ eigenen Weg. Denn sie weiß um die Verbundenheit allen Seins, die tiefe Weisheit des Geistes und die Hingabe eines fühlenden Herzens.

So bauen wir eine Brücke.
Eine Brücke vom bereits gelebten Leben unserer Ahninnen und Ahnen aller Zeiten in das Hier & Jetzt des heutigen Zeitalters für das zukünftige Leben unserer Töchter und Söhne, Enkelinnen und Enkel und für uns selbst.
Eine Brücke. die Körper, Geist und Seele wieder miteinander in EinKlang bringt und spirituelles Leben in den ganz normalen Alltag zurückholt, in jeden einzelnen Moment unseres DaSeins - ganz gleich, was wir gerade tun und (er)leben. Als lebendige Erfahrung, als Freiheit in der einzelnen Entfaltung, als liebende Verbundenheit zwischen allen Menschen wie auch zwischen Mensch und Natur und damit zwischen allen Geschöpfen - sichtbar wie unsichtbar.
Wir gehen alle zusammen Hand in Hand in eine Neue Zeit, in der wir unsere Schöpferkraft wieder erInnern. Zum Wohle alles Lebendigen.

DANKE von ganzem Herzen.
In tiefer Liebe, Alexandra **



Der nächste Workshop "Weiblichkeit in Bewegung" findet am Samstag, 7.2.2015 von 12.15 bis 16.15 Uhr in der TanzWerkstatt Ingolstadt statt. Ich freu mich über deine Anmeldung unter alexandra.astrid@traumwandlerin.com oder tel. 08404 - 93 88 987. ** 

In unseren Körperzellen ist alles Wissen seit ewigen Zeiten gespeichert.
In Verbindung mit unseren Ahninnen und Vorfahrinnen aller vergangenen Gezeiten erhalten wir die Möglichkeit, tief in unseren Urgrund zu sinken auf dem Weg zur Quelle unserer weiblichen Kraft.
Die 13 galt viel zu lange als "Unglückszahl", doch steht sie in tiefer Verbindung mit unserem spirituellen UrWissen, der Kraft, die im Körper im Wurzel-Chakra angesiedelt ist. Der Kraft, aus der wir weise schöpfen und erschaffen.
Wie der Workshop im Detail aussehen wird, kann ich noch nicht sagen. Meist entsteht die "Struktur" für die vier Stunden am Tag zuvor.
Doch liebe ich die Verbindung aus Zuhören, Tanzen, Im-Kreis-Sein und kreativem Erschaffen ...
Ich freu mich auf unser ZusammenSein.
In Liebe, Alexandra ** „heart“-Emoticon







Ein Februarwochenende auf dem Frauenhof: eine wunderbare Zeit, ein wunderbarer Ort, um noch einmal inne zu halten, bevor das Frühjahr anbricht....Noch einmal -ganz tief bis zu den Wurzeln- durchatmen, nach innen  spüren und  lauschen…deine Wurzeln vertiefen und nähren.

Bei dir selbst ankommen. Dich mit dem Schoß der Erde verbinden. Atmen…einfach Sein…Die Natur ruht…sammelt ihre Kräfte… träumt vor sich hin…sie hat keine Eile, das Wachstum anzutreiben….sie lauscht in sich hinein….wartet erwartungslos… sie weiß: Sie wird erblühen.Tauche ein in die Stille… in die warme dunkle Geborgenheit der Erdenergie. Erlebe, wie es ist, ein Samenkorn zu sein. Lausche den Botschaften deines Inneren und erlebe, wie es ist, wenn du dir erlaubst, dich auf organische Weise zu entwickeln. Träume…trödle…spiele…gib dir Raum. Gib dich dem Strom deiner Sehnsucht hin…und du wirst Zelle für Zelle in das hineinwachsen, was du wirklich bist.

Dies ist eine sanfte, achtsame Reise zu deinen Wurzeln. Lass uns gemeinsam entdecken, was dich hält und nährt....es als eine direkte Erfahrung im Körper spüren und speichern.Lass uns ausruhen, Schwester. Hüfte an Hüfte. Es liegt nicht alles an dir.

Quellen, aus denen wir schöpfen, sind: weibliche Verkörperungsübungen und Meditationen nach der Frauentempelarbeit von Chameli Ardagh (www.awakeningwomen.de). 

Weitere Elemente des Retreats sind Tanz, achtsame weibliche Berührung, Halten und Gehaltensein und alles, was sich aus dem jeweiligen Moment ergibt.

Dies ist die letzte Möglichkeit, den Frauenhof mit mir zu erleben. Der Hof schließt Ende Mai 2015 seine Pforten für die Öffentlichkeit.

Ich freu mich auf dich.
~ Claudia Taverna, www.womanessence.wordpress.com


Im Kreis mit anderen gleich gesinnten Frauen (Schwestern, Yoginis ... ) zu sein, fühlt sich wahrlich wie ein warmes Bad mit Rosenblättern und duftenden Essenzen an, in das man sich wohlig hineinfallen lassen kann, um dort liebevoll, behutsam und zärtlich willkommen geheißen zu werden, ganz wie ein neugeborenes Baby in den Armen seiner Mama. Das ist so viel. So ein großes Geschenk. 

Als ich die Bilder auf diesem Video zum ersten Mal sah, liefen mir die Tränen über meine Wangen. Ich hatte urplötzlich große Lust, meine Koffer zu packen und dort einzuziehen, um den Platz zu hüten. Doch dann erfuhr ich, daß dort bereits zwei Frauen leben, für die ab Mai diesen Jahres etwas Neues kommen wird, den der Hof geht an die Tochter des Besitzers über ...

Umso mehr freue ich mich sehr darüber, nun die Möglichkeit zu haben, die Energie des Ortes zu spüren, bevor etwas Neues dort geschehen wird. Ein Ort, der mit Sicherheit inspiriert...
DANKE von ganzem Herzen! „heart“-Emoticon Alexandra ** „heart“-Emoticon




Unser gemeinsames Frauen-Retreat im Februar ist bereits ausgebucht; doch existiert eine Warteliste. 
Das finde ich sensationell. Ich freu mich sehr.

Von Herzen, Claudia & Alexandra **

Donnerstag, 22. Januar 2015

TagGeDanken ** | 20. Januar 2015

Soweit ich meine Seele, mein innerstes, tief verborgenes, wahres Wesen, erahne, scheint sie eines Teils recht abenteuerlustig, manchmal wild und manchmal amüsiert, wie auch von anderer Seite wahrgenommen sehnsüchtig und manchmal traurig die Dinge der Welt zu betrachten.

Kriege werden aus der Angst geboren. Angst vor dem, was unbekannt und neu ist, was "scheinbar" anders ist und der eigenen SelbstWahrnehmung nicht entspricht. Was aus manchmal unerfindlichen Gründen ...(...) .... den eigenen Weg kreuzt.

Und doch ist es immer eine Einladung, sich "alle Zeit der Welt" zu nehmen, um sich ganz darauf einzulassen, sich mit der Unschuld und Neugier eines Kindes zu nähern, es genauer zu betrachten, zu erforschen. 
Zu experimentieren, wie es sich anfühlt ....
In unserer Welt der Gegensätze gibt es vieles, was wir automatisch ablehnen. Eine andere Hautfarbe vielleicht, eine andere Religion oder sogar noch näher, eine andere Denkweise, eine andere Form des Handelns, Sprechens, Aussehens oder Verhaltens. Genauer betrachtet sogar das andere Geschlecht. Oder auch das eigene Geschlecht ... vielleicht sogar sich selbst.
Unsere größte Angst ist zugleich unsere größte Sehnsucht ....

Sich einzulassen heißt auch "mit dem Herzen zu lauschen", hinter die Fassade, hinter all die vielen Masken zu schauen, mit denen ein Mensch sich zu schützen bemüht. Es zuzulassen, was als Geschenk für die eigene EntWicklung gedacht ist. Auf tiefster Ebene zu verstehen, zu fühlen und zu erkennen.
Es ist ein - sich im wahrsten Sinne des Wortes - auf das unbekannte Neue im Gegenüber Einstimmen und es im eigenen Inneren zum Klingen Bringen. Sei es nun in Harmonie oder in Disharmonie mit der eigenen Seelenschwingung.
Eine der größten Herausforderungen des Mensch-Seins ....

Viel leichter ist es doch, mit schneller BeWertung die Dinge von sich wegzuschieben, abzulehnen oder sogar zu bekämpfen. Sich wo..möglich mit anderen zusammenzutun und "dagegen lauthals in den Krieg zu ziehen" .... egal in welcher Form ... ob im Innen oder im Außen sichtbar.

Als ich zum ersten Mal einem "wahren Mann" in meinem Leben wirklich begegnete - und damit meine ich nicht, einer seiner RollenspielMaskeraden ... weder dem kleinen Jungen noch dem väterlichen Freund ... weder dem erfolgreichen Geschäftsmann noch dem ausgeflippten Künstler ... nicht einem potentiellen Liebhaber, Ehemann, Seelenpartner oder Vater meiner Kinder ... oder ... oder ... - war ich gefordert, mich selbst als "wahre Frau" und nicht als kleines Mädchen, als Mutter, als Ehefrau etc. ... zu erkennen und fühlte erst einmal Angst. Eine Angst, die mich davonlaufen ließ ... denn ich erInnerte zugleich auf einmal all die vielen GeSchichten, die ich in meinem Leben schon gehört oder zum Teil selbst erfahren hatte. GeSchichten von Gewalt, Mißbrauch, Vergewaltigung, Folter, Zerstörung, Schändung,Tod, Hölle, Satan, Verdammnis, Sünde ...

Ich war überrascht, was sich schon so alles in meinem Unterbewußtsein angesammelt hatte.
Und ich war auch überrascht, was sich körperlich, geistig und seelisch in dieser Zeit ereignete ... Ungeahnte Höhenflüge voller Macht- und Kontroll-Gedanken, maßlose Euphorie, LiebesgefühlÜberflutung, Herzrasen, Todesängste.
Vertrauen und Mißtrauen im stetigen Wechsel.
Ich durchlebte all diese Emotionen erneut auf physischer Ebene und in einer Intensität, die von mir forderte, in jedem einzigen Moment mit meinem ganzen Bewußtsein präsent und im Hier und Jetzt zu sein. Das dauerte nahezu drei Monate ...
So baute ich eine noch größere Schutzmauer um mich selbst als je zuvor.
Und ich führte Krieg, um zu schützen, was sich doch wandeln wollte. Krieg gegen mich selbst und gegen das Neue und Unbekannte ...

Im nachhinein fühlt es sich an wie ein besonders großer Reinigungsprozeß all dieser angesammelten Verletzungen meiner Seele.
Ich versöhnte mich zutiefst mit dem "männlichen Anteil" in mir selbst, öffnete mich und begann, zu erkennen und zu verstehen. DANKE! Von ganzem Herzen DANKE!

Die Seele kennt nur eine einzige Sprache.
Ihre Sprache ist die Liebe - ohne Vorbehalte.
Mit allem Vertrauen.

Sobald Frauen und Männer sich gegenseitig offen und ehrlich, wahrhaftig begegnen, werden alle Kriege beendet sein.

HerzensGrüße, Alexandra **