Mittwoch, 8. Januar 2014

Das Lied der SternenGöttin




Lied der Sternengöttin


Höret die Worte der Sternengöttin, zu deren Füßen 
die Weite des Himmels wie Staub liegt und deren Leib das Universum umkreist:

Ich, die ich die Schönheit der grünen Erde bin und 
die weiße Mondin unter den Sternen und die Mysterien der Wasser,
Ich rufe Eure Selen, sich zu erheben und zu mir zu kommen,
Denn ich bin die Seele der Natur, die das Universum lebendig macht.
Aus mir gehen alle Dinge hervor, und zu mir müssen sie zurückkehren.

Verehrt mich jauchzenden Herzens,
denn siehe, alle Akte der Liebe und Freude sind meine Rituale.

Laßt in Euch sein Schönheit und Kraft,
Macht und Mitgefühl, Ehre und Demut,
Heiterkeit und Ehrfurcht.

Und Ihr, die Ihr mich erkennen wollt, wisset,
daß all Euer Suchen und Sehnen vergeblich sein werden,
wenn Ihr das Mysterium nicht kennt:
Wenn Ihr das, was Ihr sucht, nicht in Eurem Innern findet,
werdet Ihr es im Außen niemals finden.

Denn siehe, ich bin bei Euch gewesen von Anbeginn,
und ich bin es, zu der Ihr gelangt am Ziel Eures Verlangens.

(nach Dion Fortune, ins Deutsche übertragen von Donate Pahnke McIntosh)

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